DJK Saarlouis-Roden Abteilung Tischtennis
| ![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
News
|
|||||||||
| TT Allgemein | Ankündigungen | Aus der DJK | Aus der Saison | Dreikönigsturnier |
VDTT Symposium, Juli 200Wir veröffentlichen einen Beitrag von Rudi Endres, der auch
diesmal wieder auf dem Symposium des Vereins deutscher
Tischtennistrainer war. Als ein Schwerpunkt hat Helmut
Hampel, Trainer von Timo Boll, dessen Heranführung an die
Weltklasse dargelegt. 1. Grunds?tzliche ?berlegungen zum Thema Taktik Jimmie Langham erl?utert die unterschiedlichen Begriffsdefinitionen und gibt taktische Hinweise zum Spiel gegen die verschiedenen Spielsysteme.
Beispiele: 2. Entwicklung von Schlagtechniken.
Helmut Hampel (Trainer des TTV G?nnern und Privattrainer
von Timo Boll) beschreibt ausf?hrlich den Werdegang von
Timo Boll. Hampel erl?utert die Kernpunkte seines Tischtennistrainings. a. Der Schlag – Druckpunkt Boll bevorzugt auf der RH den RH – Griff (Daumen dr?ckt auf das Schl?gerblatt) und auf der VH den VH – Griff (Zeigefinger dr?ckt auf das Schl?gerblatt, w?hrend der Daumen keinen Druck aus?bt oder sogar das Schl?gerblatt nicht ber?hrt). Boll greift nicht immer v?llig um, sondern verlagert nur den Druckpunkt. Vorteile: besseres Ballgef?hl, freies Handgelenk, h?here Beschleunigung. b. Unterarm – Handgelenk Einsatz Der Topspin wird nur mit kurzen Unterarm und Handgelenkbewegungen gespielt. Es erfolgt kein weites Ausholen nach hinten. Diese Technik ist nur mit frisch geklebten Bel?gen, oder auch mit Bel?gen mit eingebautem Frischklebeeffekt m?glich. Bei letzteren fehlt der ausgepr?gte Sound und damit die deutliche R?ckmeldung. Hampel fordert die Einf?hrung der kurzen Bewegungen bereits im Kindesalter. c. Schlagausgangspunkt vor dem K?rper
Der Ausgangspunkt f?r jeden Schlag ist vor dem Brustbein.
Der Wechsel zwischen zwei Schl?gen erfolgt ebenfalls
immer „?ber oben Mitte und nie unten im Beinbereich". Nur
so ist der Zeitdruck nah am Tisch zu bew?ltigen und die
Vorspannung f?r die einzelnen Schl?ge optimal. d. Balance beim Balltreffpunkt
Die Beine sollten so weit auseinander stehen, dass die
Netzkante deutlich fixiert werden kann. Die in den
Lehrb?chern geforderte Breite der Beinstellung ist zu
gering.
Aufgrund der tieferen K?rperhaltung und dadurch sehr
breiten Beinstellung hat man nicht nur eine gr??ere
Stabilit?t, sondern sieht den Ball von vorne und nicht von
oben. Dies ist wichtig, um die Rotation richtig
einzusch?tzen. d. Spinkonter/ - block anstelle Konter/Block Das leichte ?berziehen der B?lle zwingt den Gegner weiter zur?ck und setzt ihn unter Zeitdruck. Eingestreute „normale" Konter/Blockb?lle sind eine taktische Variante. Alle Angriffsb?lle (auch gegen Schnittabwehr) sollten ?ber Tischh?he erfolgen und zwar etwas vor dem h?chsten Punkt (Boll), sp?testens aber auf dem h?chsten Punkt (Waldner) der Ballflugbahn. Spinvariationen sind durch ?nderung des Schl?gerwinkels m?glich. e. Wechsel Aktiv – Passiv – Spiel Ein perfekter Wechsel zwischen aktiven und passiven B?llen gelingt nur, wenn der Topspin kurz und schnell ausgef?hrt und nicht weit ausgeholt wird. Alle Hinweise Hampels werden von Bundesligaprofi Nico Stehle und einem Jugendlichen demonstriert. 3. Wahrnehmung, Reaktion und Antizipation
Bernd Schiefler gibt einen ausf?hrlichen ?berblick ?ber den
sportwissenschaftlichen Kenntnisstand. Entscheidend f?r den
TT- Spieler ist das Antizipieren des Balltreffpunkts. Die
Beurteilung des Effets ist weniger wichtig. Daher hat eine
?berraschende ?nderung der Ballplatzierung die gr??te
Wirkung. Schiefler zeigt dies anhand eines Spiels zwischen
Wosik und Waldner. Waldner ?nderte (nur in der
Superzeitlupe klar erkennbar) in fast 40 Prozent der
Ballwechsel noch kurz vor der Ballber?hrung die Richtung.
Wosik tat dies fast nie. Waldner kam daher selbst mit
einfachen B?llen oft zum direkten Punktgewinn oder in eine
vorteilhafte Position. |